Die Blackjack Regeln klingen denkbar einfach. Das sind sie im Prinzip auch, doch hinter diesen simplen Spielanweisungen verbirgt sich ein komplexes und aufregendes Spiel – Blackjack gehört nicht umsonst zu den beliebtesten Casino Spielen überhaupt. Wer die Blackjack Regeln vollständig beherrscht kann in diesem Spiel nicht nur seine wahre Leidenschaft entdecken, sondern vor allem auch beträchtlichen Gewinn machen!
Das Grundprinzip von Blackjack ist alles andere als kompliziert: Ziel des Spiels ist es, mit den Handkarten so nah wie möglich an die 21 Punkte heranzukommen, oder am besten genau 21 Punkte zu erhalten. Jeder Karte wird hierfür ein bestimmter Punktwert zugewiesen. Nummernkarten entsprechen ihrem Wert auf dem Bild, Hofkarten sind je zehn Punkte wert. Ein Ass ist 11 Punkte wert, es sei denn, der Spieler würde sich mit diesen 11 Punkten überkaufen (auch Bust genannt), also über die 21 Punkte kommen. In diesem Falle fällt der Wert des Asses auf Eins; aus diesem Grund wird die Karte auch als Soft Ace, also „weiches Ass“ bezeichnet. Wenn sich ein Spieler überkauft und kein Soft Ace auf der Hand hat, ist das Spiel verloren. Blackjack wird üblicherweise ausschließlich gegen den Dealer gespielt, auch wenn noch viele andere Spieler mit am Tisch sitzen können. Daher kann es passieren, dass in einer einzigen Runde Blackjack nicht nur einer, sondern mehrere Spieler gewinnen. Wenn der Dealer gleich zu Beginn einen Blackjack zieht, so haben alle Spieler, die nicht auch einen Blackjack auf der Hand haben automatisch verloren. Für die Spieler, die einen Blackjack auf der Hand haben ist diese Runde ein Push, also ein Unentschieden mit dem Dealer.
Die Blackjack Regeln sehen folgenden Spielverlauf vor: Der Dealer teilt erst jedem Spieler und dann sich selbst eine offene Karte aus. Danach folgt für die Spieler, nicht jedoch für den Dealer, eine verdeckte Karte, die sogenannte Hole Card. Nur der Spieler selbst darf seine Hole Card einsehen und hat nun einige Optionen, wie er seine Hand spielen kann: Der Dealer fragt zuerst nach Hit oder Stand. Bei einem Hit kauft der Spieler eine weitere Karte, um seine Gesamtpunktzahl zu verbessern. Spieler hitten normalerweise, wenn sie 16 Punkte oder weniger auf der Hand haben, da es unwahrscheinlich ist, dass man so wenigen Punkten gewinnt. Der Spieler entscheidet selbst, wie oft er hitten, also wie viele Karten er erhalten will.
Stand, auch Stick, Stay oder Schieben genannt, bedeutet, dass der Spieler mit seinen Karten zufrieden ist und glaubt genug Punkte auf der Hand zu haben, um den Dealer schlagen zu können.
Der Spieler hat laut den Blackjack Regeln auch die Möglichkeit, seinen Einsatz zu verdoppeln (Double oder Double Down genannt). Danach darf er allerdings nur noch eine einzige weitere Karte verlangen. Wenn der Spieler zwei Karten des gleichen Wertes hat (zum Beispiel einen Buben und eine Zehn, oder zwei Zweien), kann er seine Hand splitten. Das bedeutet, dass aus seinen beiden Karten die ersten Karten von zwei neuen Händen werden, die nun separat gespielt werden.
Sind nun alle Spieler bedient und glauben sie, genügend Punkte auf der Hand zu haben, zieht der Dealer seine nächsten Karten. Er muss solange ziehen bis er mindestens 17 Punkte hat, danach muss er aufhören. Im Casino Jargon sagt man auch: Der Dealer „stands on soft 17“. Überkauft er sich während dieses Prozesses, so haben alle Mitspieler gewonnen. Überkauft er sich nicht, so gewinnt der Spieler mit der höchsten Punktzahl.
Es ist klar: Blackjack Regeln sind einfach. Allerdings bleibt das Spiel an sich verhältnismäßig komplex. Ob man sich nun für eine bestimmte Strategie entscheidet, oder nur dem Spiel an sich folgt – Blackjack ist angenehm leicht zu verstehen und bleibt trotz allem unterhaltsam.